Anleger werden in der Osterzeit durch Zinssenkungen auf Tagesgeldkonten vorbereitet

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Zahlreiche Banken haben kurz nachdem die EZB den Leitzins auf 0% gesenkt hat ihre Tagesgeldkonditionen nach unten geschraubt. Wer dies nicht in den ersten Tagen nach Ostern getan hat, holt dies jetzt nach und senkt den Tagesgeldzins zu Beginn des Monats April oder bereits einige Tage davor.

Zinsanpassungen nach der Leitzinssenkung durch die EZB

Die mbs direkt hat bereits am 21. März 2016 den Zinssatz bei ihrem Tagesgeldkonto deutlich gesenkt. Für Anlagebeträge zwischen 50.000 und 500.000 Euro gibt es jetzt 0,05% Zinsen p.a. – alternativ 0,01% Zinsen. Damit bewegt sich die Bank in Richtung 0% Zinsen und ist für die Anleger eher weniger attaktiv.

Bei der IKB wird der Zinssatz ebenfalls deutlich nach unten korrigiert und liegt seit dem 24. März 2016 auf einem Niveau von 0,30% Zinsen was einer Senkung von 0,20% entspricht, denn zuvor gab es hier noch 0,50% Zinsen p.a..

Neukundenangebot der 1822direkt wird nach der Zinssenkung ebenfalls angepasst

Bei der 1822direkt gibt es bereits seit vielen Jahren attraktive Angebote für Neukunden, die zuvor noch kein Konto bei der Online Tochter der Frankfurter Sparkasse gehabt haben. Aktuell bietet die Bank allen Neukunden, die ab dem 24. März 2016 ein Konto eröffnen für die ersten 3 Monate einen Sonderzinssatz bis zum 1. Juni 2016, also für etwas mehr als 2 Monate. Der Sonderzinssatz der 1822direkt beläuft sich auf 1% Zinsen p.a. und gilt für ein Guthaben von bis zu 20.000 Euro.

Auch in Luxemburg werden niedrigere Zinsen gezahlt. Bei der Advanzia Bank, deren Konten auch für Kunden aus Deutschland nutzbar sind, gibt es ab dem 29. März 2016 nur noch 0,698% Zinsen statt wie bisher 0,896 %. Ebenfalls werden bei der Netbank zum 31. März 2016 die Zinsen deutlich gesenkt und zwar von 0,02% auf 0,01% und damit auf einen so niedrigen Wert, dass er für die meisten Anleger kaum noch relevant ist.

Welche Banken bieten im Euro Raum noch attraktive Tagesgeldzinsen?

Wer sich nicht auf Neukundenangebote einlassen möchte und darüber hinaus nicht nur bis z.B. 10.000 Euro oder gar 20.000 Euro einen attraktiven Zinssatz haben mag, der sollte sich für das Tagesgeldkonto von Mone You aus den Niederlanden entscheiden. Bereits seit dem 10. September 2015 zahlt die Bank ihren Kunden 0,95% Zinsen p.a. und zahlt diese anteilig einmal im Quartal auf das Tagesgeldkonto aus. Die Einlagensicherung beläuft sich auf 100.000 Euro je Kunde und es dürfen maximal 1 Millionen Euro je Kunde angelegt werden. Es gilt die Einlagensicherung der Niederlande.

Wer mehr als 100.000 Euro anlegen möchte, sollte sich ein zweites Tagesgeldkonto bei einer anderen Bank suchen. Bei der PSA Direktbank gilt die Einlagensicherung Frankreichs und zwar ebenfalls bis zu einer maximalen Anlagesumme in Höhe von 100.000 Euro je Kunde. Es gibt bei der PSA Direktbank keine Limitierung, was die maximale Anlagesumme angeht. Der Zinssatz beläuft sich auf aktuell 0,90 % p.a. und wird anteilig sogar einmal im Monat auf dem Tagesgeldkonto gutgeschrieben.

Bei der PSA Direktbank aus Frankreich wird der aktuell gültige Zinssatz bereits seit dem 9. Juni 2015 gezahlt und ist daher für viele Anleger interessant.

Es kann bei allen Tagesgeldkonten der Fall sein, dass der Zinssatz so gut wie täglich angepasst wird. Grundsätzlich ist es daher wichtig, die Konditionen im Auge zu behalten und bei Bedarf auch das Konto, bzw. die Bank schnell zu wechseln.

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